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Es war ein schöner Frühsommertag, als Nika beschloss, nach langer Zeit einmal wieder etwas für guten Duft zu sorgen. Wir waren im Feld unterwegs. Mittlerweile waren die Wege auch wildromantisch von hohen Gräsern eingerahmt. Links des Weges sorgte ein schöner Baumbestand für Schatten, so dass es Nika nicht zu warm wurde. Das mag sie nämlich überhaupt nicht, obwohl die Region Bosnien/Herzogowina/Kroatien, woher sie gebürtig stammt, um diese Jahreszeit schon recht hohe Temperaturen aufzuweisen hat und man meinen könnte, dass sie das schon von Geburts wegen locker aushalten könnte. Die rechte Seite wurde von einem dichten, hohen Rapsfeld begrenzt. Während wir also zügigen Schrittes den recht engen bewachsenen Feldweg entlangmaschierten, immer wieder durch Nika unterbrochen von wichtigen Untersuchungen des Bodens nach Spuren, wobei auch hier und da tiefe Bodenproben entnommen wurden, kamen wir an eine Stelle, die wohl außergewöhnlich gut roch. Alles ging sehr schnell - zu schnell für ein dem Vogelzwitschern zuhörenden Herrchen. Mit elegantem Schwung warf sich Nika mit dem Rücken auf den Boden und wälzte sich wohlig in irgendetwas undefinierbaren. Als sie sich erhob ging ein recht strenger Geruch von ihrem Rücken aus, der zu allem Überfluss auch noch von einem feuchten, bräunlichen Belag bedeckt war. Sie schien sehr zufrieden mit sich. Allerdings war sie mit diesem Glücksgefühl ziemlich alleine - bis auf die anderen Hunde, denen wir begegneten und auf die sie großen Eindruck machte.

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